Heinrich Suso (eigentlich Augustin Popp) Waldeck

männlich

* 1873-10-03

†1943-09-04


Waldeck, Heinrich Suso (eigentlich Augustin Popp), * 3. 10. 1873 Wscherau im Egerland (Všeruby, Tschechische Republik), † 4. 9. 1943 St. Veit im Mühlkreis (Oberösterreich), Lyriker, Erzähler, Verleger, Kunsthändler, Musiker, Komponist und Bankbeamter in Dresden. War 1896–1904 Mitglied des Redemptoristenordens und nach dem 1. Weltkrieg Religionslehrer. Mit P. von Preradović, R. Billinger und F. Schreyvogl wirkte er in der Österreichischen Leo-Gesellschaft. Schuf religiös-mystische Dichtungen mit strenger Formgebung, im Mittelpunkt seines Schaffens stand die negative Erfahrung von Natur bzw. die selbstzerstörerische Rolle des modernen Menschen. Österreichischer Staatspreis 1937. Waldeck, Heinrich Suso (eigtl. Augustin Popp), * 3. Oktober 1873 in Wscherau bei Pilsen (Böhmen), t 4. September 1943 in St. Veit im Mühlkreis (OÖ), Priester und Dichter. Der Sohn eines Oberlehrers war zunächst Bankbeamter in Dresden, dann Redakteur in Wien (W), ehe er 1895 in das Redemptoristenkloster in Eggenburg (NÖ) eintrat. 1900 wurde er zum Priester geweiht. Er wirkte als Seelsorger in NO., der Steiermark und in der Kirche Maria am Gestade in Wien sowie als Rehgionslehrer. Als Autor verfaßte er zahlreiche Gedichte, Balladen und Lieder sowie einen Roman und ein Märchen. Sein Werk weist neben expressionistischen Zügen einen zutiefst religiösen Mystizismus auf.

Werke: "Die Antlitzgedichte" (1927), "Die milde Stunde" (Gedichte, 1933), "Lumpen und Liebende" (Roman, 1930), "Hildemichel" (Märchen, 1933).


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