Architekt, Unternehmer
* 1797-10-08 Ansbach, Deutschland
†1863-06-16 Bad Gleichenberg, Österreich
Kinder: Emil von Förster (1838-10-18)
Söhne: Heinrich und Emil von Förster. (Architekten)
Vita
- 1815 - 1820 Studium der Architektur in München und Wien
- 1820 – 1826 Korrektor an der Akademie der bildenden Künste
- Ab 1828 Leiter einer lithographische Anstalt, gründete später eine Zinkgießerei
- 1836 Gründung der ”Allgemeine Bauzeitung”, das für Jahrzehnte wichtigste Publikationsorgan des Bauwesens in der Monarchie. Er beschäftigte sich darin mit den zentralen Stadterweiterungsprojekten und hatte dadurch und auch darüber hinaus gewichtigen Anteil bei der Planung der Wiener Ringstraße. Damit wurde er zur zentrale Persönlichkeit des Österreichischen Historismus
- Ab 1839/40 freischaffender Architekt, insbesondere kümmert er sich um den künstlerischen Nachwuchs, unter anderem arbeitete in seinem Atelier Otto Wagner
- 1842 – 1845 Professor an der Akademie der bildenden Künste
- 1846 – 1852 war Förster in Gemeinschaft mit seinem Schwiegersohn Theophil Freiherr von Hansen tätig
- 1861 – 1863 Wiener Gemeinderat
Bauwerke
- 1831 Theater Reduta, Bürgerhäuser, Brno
- 1849 Evangelische Kirche Gumpendorf
- 1849 Villa Pereira, Königstetten
- 1849-1856 Arsenal Wien
- 1854 Maria-Hilf-Kirche, Wien
- 1854-1859 Große Synagoge (Budapest)
- 1855 Augarten-Casino, (Brünn)
- 1858 Leopoldstädter Tempel, Wien
- 1858 Elisabethbrücke, Wien
- 1863 Synagoge Miskolc, Miskolc,
- 1863 Palais Todesco