Hermann Bahr

männlichEssayist, Kritiker, Lustspieldichter

* 1863-07-19 Linz, Österreich

†1934-01-15 München, Deutschland


%SECTION{"A"}% ab 1882 Studium der Nationalökonomie, Altphilologie und Philosophie in Wien, Graz, Czernowitz und Berlin. In Berlin lernt er A. Holz kennen. ab 1909 verheiratet mit Anna Bahr-Mildenburg. Hofopernsängerin und Wagner-Interpretin 1890 Mitarbeit an den Freien Bühnen, Berlin ab 1894 Herausgabe der liberalen Wochenschrift "Die Zeit" 1906/07 Regisseur bei M. Reinhardt Berlin 1912 - 18 Aufenthalt in Salzburg ab 1918 Chefdramaturg Burgtheater, Wien ab 1922 Aufenthalt in München Seine programmatischen Essays leiteten zum Teil neue Stilrichtungen ein. Als Schriftsteller befasste er sich mit vielen literarischen Strömungen um 1900 (Naturalismus, Decadence, Impressionismus, Expressionismus) und wirkte als ihr Anreger und Förderer; Er schrieb über hundert Bücher die jedoch zumeist nur historisch relevant sind. Sein Lustspiel "DAs Konzert" wird bis heute aufgeführt. Er gilt u.a. als Theoretiker des Impressionismus und war Wortführer von Jung-Wien (Arthur Schnitzler, Hugo v.Hofmannsthal, Beer-Hofmann u. a.)

Lit.: D. G. Daviau, Der Mann von Übermorgen (1984).


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