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Pflanzen und Tiere

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Daten übernommen vom Integrated Taxonomic Information System on-line database, http://www.itis.usda.gov am 11. 4. 2006


Cannabaceae

Merkmale

  • mehrjährige krautige Pflanzen oder verholzende Pflanzen: Sträucher und Bäume; einige Arten sind Kletterpflanzen.
  • Laubblätter: gestielt, jedoch sehr vielgestaltig; sie haben aber immer einen gesägten Blattrand. Die Anordnung der meist gegenständigen Blätter an den Zweigen ist spiralig oder zweizeilig. Nebenblätter sind immer vorhanden, sie können untereinander verwachsen sein oder nicht.
  • Blüten: meist eingeschlechtig und fünfzählig. Ein Teil der Blütenhüllblätter ist reduziert.
  • - Kelchblätter sind fünf vorhanden: in männlichen Blüten sind sie frei, in weiblichen Blüten sind sie teilweise verwachsen.
  • - Kronblätter fehlen oft. In den männlichen Blüten ist nur ein Kreis mit fünf fertilen Staubblättern vorhanden. In den weiblichen Blüten sind zwei Fruchtblätter zu einem synkarpen, oberständigen Fruchtknoten verwachsen mit einem sehr kurzen Griffel und zwei langen Narben. Die Bestäubung erfolgt meist durch den Wind.
  • Früchte: Steinfrüchte oder seltener bei Cannabis und Humulus Nussfrüchte

Nutzpflanzen

  • Hanf (Cannabis)
  • Hopfen (Humulus)

Systematik

Die Hanfgewächse sind gegliedert in elf Gattungen mit etwa 170 Arten:

  • Aphananthe
  • Hanf (Cannabis)
  • Zürgelbäume (Celtis): Mit etwa 100 Arten.
  • Gironniera
  • Hopfen (Humulus)
  • Lozanella
  • Parasponia: Die Wurzeln haben zur Stickstofffixierung eine Symbiose mit Rhizobium; es ist die einzige Pflanzengruppe außer den Leguminosen, die mit diesen Organismen stickstofffixieren, ansonsten sind Actinomyceten die Symbionten.
  • Pteroceltis
  • Trema

Einige Gattungen wie Celtis und Trema gehörten früher zu den Ulmaceae. Im Grundsatz besteht die heutige Familie aus den beiden früheren Familien Celtidaceae und Lupulaceae.

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